Mittwoch, 30. September 2009

A little help for Guido



If you be so kind because this is a german press conference. I please you to be appreciative of that, as it is accepted in Great Britain that you naturally speak english, it is accepted in Germany that you speak german here.
You ask the same question for agencies, just now from the international corner. And i give you the same answer, i gave to your german colleague currently, the thing with the regard to foreign affairs i said before, i currently repeated it again, but a debate about any agencys and responsibilities in the next federal government i will not conduct. In content i currently answered the question it is essential our program. And to make it just clear, it is gladly able that we meet each other fabulous beyond the press conference for a tea and just speaking english but ........this is Germany here.

Sonntag, 27. September 2009

Google wählt schwarz/gelb


 Ob es nun gewollt ist oder Zufall. Naja, wenn es Zufall ist, dann sind die Grafiker, Layouter und Psychologen der Marketinkabteilungen von Google entweder farbenblind oder dämlich. Für mich ist das ein zweideutiger Aufruf schwarz/gelb zu wählen. So was hätte man auch anders gestalten können, farbneutraler, z.B. schwarzer Kreis  und kugelschreiberblau fürs Kreuzchen. Aber nein, hier wird Wahlmanipulation vom Feinsten betrieben. Wunderbar manipuliertes Unterbewusstsein. Eben noch gegoogelt und schon sitzt der zur Gruppe der Unentschlossenen gehörenden Klein Otto in der Wahlkabine und macht sein Kreuzchen, in kugelschreiberblau übrigens,  da, wo es ihm vorher Google tiefenpsychologisch eingeritzt hat. Oh Gott, bei schwarz/gelb. Normalerweise hätte Klein Otto sein Kreuz bei den Grünen gemacht, weil grün die dominierende Farbe seines Wohnorts, Mietwohnung in parkähnlicher Umgebung, waldnah und die Tapete im Wohnzimmer ist übrigens auch grün.
Naja, da 3/4 aller Haushalte in Deutschland über INternetzugang verfügen und sagen wir 3/4 dieser Nutzer Google als Suchmaschine nutzen, wird, frei nach C.G.Jung, schwarz/gelb die WAHL GEWINNEN. Vielleicht überbewerte ich die suggestive Kraft einer Suchmaschine aber auch etwas. Wir werden sehen.

Freitag, 25. September 2009

Der Wähler entscheidet - sich oder nicht?


Der wohl beliebteste und meist gehörte Satz aus Politikermund ist wohl in diesen Tagen "Der Wähler entscheidet sich...". Im Kontext, dass der Wähler entscheidet, wer mit wem koaliert, davon abgesehen, dass eh kaum noch eine Partei mit der anderen koalieren wird, wandert dieser Satz munter durch die Medienlandschaften und übergibt dem kleinen Mann und der kleinen Frau die gottähnliche Kraft, staatliche Macht zu gestalten. Das hätten die Parteien wohl gerne und haben es auch gerne, nach der Wahl die Schuld dem Wähler zuzuschieben, dass bestimmte Koalitionen eingegangen werden MÜSSEN. Der Wähler hat schließlich entschieden. Aber hat er das wirklich? Indirekt, ja, aber direkt entscheidet der Wähler doch nur, welche Partei ihm am liebsten ist, welcher Politiker ihm sympathisch und welche politische Ideale er in Zukunft über das Land kommen sehen will. Er entscheidet ob er zur Wahl geht, wo er sein Kreuzchen setzt. Welche Parteien oder Partei am Ende die Macht übernehmen/übernimmt, das kann der einzelne Wähler an sich doch gar nicht wirklich entscheiden. Das wäre ja noch schöner, wenn eine Stimme über die Zukunft des Landes bestimmt. Nein, am Ende entscheiden scheinbar die Parteien, anhand der Stimmenauswertung, wer die Regierung bildet. Aber wenn Politik zu ihrem Wort steht, dann sind diese Entscheidungen im Grunde ja schon vorher getroffen worden. Die einzigen akzeptierten Koalitionen bisher sind Rot/grün und schwarz/gelb. Und was ist, wenn stimmrechtlich keines dieser Bündnisse zustande kommen kann? Müssen wir dann noch mal wählen gehen, damit wir uns als Wähler und schließlich die Politik entscheiden kann? Nein, nein und nochmals nein. Der Wähler entscheidet nicht, die Wähler entscheiden nicht, nicht mal die Politiker entscheiden. Am Ende entscheiden nur die Zahlen und die Zahlen haben kein Gewissen.
Also noch mal, im kleinkariertem Klartext: Der Wähler entscheidet nicht, der Wähler beeinflusst mit seiner Wahl die politische Landschaft in Deutschland. Warum nicht gleich so? Weil wir diese Phrase brauchen, um zur Wahl zu gehen, weil wir uns wichtig und mächtig fühlen sollen oder weil die Politik sie braucht, um nachher mit dem Finger auf Andere zeigen zu können und trotz aller Versprechungen und Bekenntnissen nachher nicht zu seinem Wort steht?

Am Ende bleiben nur die Fakten. Aber wer möchte die Zukunft des Landes schon handfesten Statistiken, roten, grünen, gelben oder schwarzen Grafiken überlassen. Nein, niemand. Und deshalb werden wir zu Zahlen gemacht, zu farbigen Balken und Prozenten. Hinter den kalten Grafiken stehen dann Millionen von Individuen, stehen wir, wir kleben als Torte zusammen, die zwar farblich getrennt ist, aber geschmacklich nach Einigkeit aussieht. Und die Torte wird dann zum Bundestag und dann stimmt es ja irgendwie doch, dass wir die Wahl entschieden haben.

Freitag, 18. September 2009

Al-Qaida verantwortlich für Bankencrash


Nach dem neuen Video von Al-Qaida können wohl alle Zweifel ausgeschlossen werden. Der Bankencrash geht auf die Kappe von Bin Laden. Der Bonner Islamist Bekkay Harrach  zog im neusten Coup der afghanischen Terrororganisation die Fäden, die sich mit dem Fall von Lehman Brothers zu einer tödlichen Schlinge um den Hals unseres Finanzsystems zusammen zogen. Al-Qaida hat nun die wirklichen Schwachpunkte des Westens ausgemacht und sticht gnadenlos in die Mutter unseres Strebens, auch als Mammon bekannt.
Scherz beiseite. Der neue Anzug, in den sich Al-Qaida nun hinein zwängt, zeigt einen Richtungswechsel in der Angstmaschinerie der Koranmissdeuter. Hier wird die Nähe zum Westen gezeigt, die uns immer gefehlt hat, die uns endlich die Augen öffnet und vor Angst erstarren lässt. Al-Qaida ist unter uns, sie bewegen sich in den Bankenvierteln, in den Manageretagen und Führungsebenen unseres Landes und wir können sie nicht sehen, denn sie haben sich perfekt der westlichen Umwelt angepasst. Also wem können wir jetzt noch unser Geld anvertrauen, hinter jeder Krawatte könnte ein fanatischer Islamist stehen, und mit dem Geld, das wir ihnen in die offenen Hände legen, finanzieren wir den nächsten Terror, den nächsten Anschlag, den nächsten Börsensturz.

Donnerstag, 17. September 2009

Amokläufer umgeht Verschärfung des Waffengesetz


Was hat er sich nur dabei gedacht, der 19 jährige aus Ansbach? Ein Amoklauf mit Axt und Molotowcocktails.
Was soll unser Staat nun unternehmen, die gesetzlichen Hände scheinen hier gebunden, kann man doch nicht einfach das Waffengesetz verschärfen, die Öffentlichkeit mit einer banalen Geste der Beruhigung zum vorübergehenden Schweigen bringen.
Im medialen Blitzgewitter nach dem letzten Amoklauf waren sich alle einig, jetzt muss etwas passieren. Auf dem Papier wurde eine Agenda gegen die nächste Tragödie gestartet, Waffengesetze, vorher schon so gut wie sicher, jetzt noch sicherer. Wer weiß, wie viele Amokläufe bisher durch diese Maßnahmen verhindert werden konnten. Und nun das!? Mit einfachsten Mitteln einen Amoklauf durchführen, mit einschlagendem "Erfolg". Wurden wir nicht ein bisschen für dumm verkauft, dass Schüler nur mit Waffen aus Papas Hobbyschützenarsenal, ihren Frust, ihre Angst und Wut auf unserer Ausbildungssystem ausdrücken können. Was wollen die Politiker nun unternehmen? Mit welchen Kontrollen und Sicherheitssystemen das kommende Unheil vermeiden? Wie wäre es mit Sicherheitsfirmen, Kameras, Polizeipräsenz auf Schulhöfen! Metalldetektoren an Eingängen, am besten zu allen öffentlichen Einrichtungen! Irgendwelche Maßnahmen müssen ja ergriffen werden. Am Schulsystem darf man nicht rütteln, vor allem nicht in Bayern. Leistungsdruck ist wichtig im globalen Wettbewerb. Das Abitur am besten noch um ein Jahr verkürzen. Mehr Druck wird zu mehr Kraft und damit Leistung führen. Das ist doch eine einfache Logik, eine physikalische Weltordnung, die man einfach auf die psychische Selbstordnung übertragen kann.
Es ist ja noch mal glimpflich ausgegangen. Keine Toten, der Amokläufer wurde niedergeschossen, Opfer und Täter werden wohl überleben, den schärferen Waffengesetzen sei gedankt. Und wer ist nun verantwortlich für die Tat. Die schnellsten Finger werden wohl auf das Elternhaus deuten, die labile Psyche des jungen Erwachsenen, der wahrscheinlich seine Zeit mit Gewaltfantasien verbrachte, die er in Gewaltfilmen und Gewaltspielen auslebte, die toleranten, entweder zu auto-/ oder antiautoritär eingestellten Elternteile, die Ausgrenzung und die Hänseleien an der Schule, die Lehrer, die schlechte Noten vergeben. Irgendwas wird sich schon finden.
Lassen wir uns überraschen, welche kreativen Zeigefinger unsere Politiker nun aus den Hosentaschen zaubern.

Sonntag, 13. September 2009

Das TV-Duett - Merkel und Steinmeier

Heute Abend ist es soweit, auf vier Programmen wird es live, ganz nach amerikanischem Vorbild, im Zweiparteiensystem Deutschland.. Stop. Zweiparteiensystem in Deutschland? Gibt es da nicht noch andere Parteien, die wir vergessen haben. Ach ja, FDP, Die Grünen, die Linke usw., die sind aber nicht dabei. Warum eigentlich nicht? Na ja, wohl wegen des Zweiparteiensystem in Deutschland. Also doch, zumindest wird es so von den Medien heute Abend suggeriert. Also, in wenigen Stunden ist es so weit, das Duett Steinmeier - Merkel im Duell. Nach Aussage der Ausgegrenzten, die ja gnädigerweise ein eigenes Fernsehduell zugesprochen bekamen, wird da aber nicht viel passieren. "Kanzler und Vizekanzler im Gespräch", wurde es so und so ähnlich formuliert.
Blicken wir einmal kurz zu den großen TV-Duellen der deutschen Fernsehgeschichte zurück. Schröder - Stoiber und Schröder - Merkel. Ja, es gab nur zwei und heute gibt es eine Fortsetzung. Endlich! Und die davor? Was wurde uns geboten? Eine Auswahl an Themen, zu denen sich jeder Kandidat, eine begrenzte Zeit äußern darf, ein wenig Auseinandersetzung zwischen den Anwesenden, eine sachliche, kontrollierte und strukturierte Kleindebatte, die einen gewissen Unterhaltungswert hat, aber dem Zuschauer in in der Regel keine Wahlentscheidung abnimmt. Die Duelle waren natürlich immer so gut vorbereitet, dass es keine Verlierer gab und der Gewinner für den Bürger, je nach dem welcher Partei er sich näher fühlte, nur bestätigt wurde. Also keine verbalen Ausrutscher, keine Blöße, nur zwei Wortakrobaten, die sich um ihre Standpunkte schlängeln wie zwei allwissende Blindschleichen.
Und wird es heute einen Unterschied zu den bisherigen "Kanzler"Duellen, die wohl nur eine Art Abfrageunterhaltung für die Einschaltqoute gewesen waren, geben. Wohl nicht: Zeitlich begrenzte Redezeit, abgesteckte Themen zu denen jeder sein vorformuliertes Statements abgeben wird. Und wo bleibt die Spannung? Es wird so spannend oder langweilig werden, wie die Auseinandersetzungen von damals. Irgendwie wirkt das Duell auf mich bloß wie ein gut inszeniertes Vorstellungsgespräch, in dem sich die zwei Parteivorsitzenden, die wir doch schon so gut kennen, des Zweiparteiensystem Deutschland, dem Zuschauer und potentiellen Wähler vorstellen. Steinmeier, den man im dunklen leicht mit Schröder verwechseln könnte und Merkel, die einen Wahlkampf a la Obama durchzieht 'ich gewinne eh, also muss ich mich nicht mit den Anderen rumprügeln'. Das Merkel gewinnt, darauf wurde sie ja schon von Obama persönlich hingewiesen.
Also was bekommen wir heute Abend? Das gleiche langweilige hin und her von Meinungen, die sich irgendwie alle toll an hören, weil sie natürlich vorher schon so toll wie möglich ausgearbeitet wurden, und im Anschluss wird kräftig analysiert, werden aus Gestiken und Mimiken, Gewinner und Verlierer heraus interpretiert. Das war dann das große TV-Duett 2009 im Zweiparteiensystem Deutschland. Und was ist, wenn die Linken irgendwann die SPD an Wahlstimmen übertreffen? Dann gibt es entweder eine Koalition, ähnlich CDU/CSU und wir bleiben beim Bekannten TV Duell oder das Fernsehen kehrt zur gewohnten Elefantenrunde zurück, in der sich keiner der "Kleinen" ausgegrenzt sieht und wo immer die Fetzen flogen. Oder doch lieber, vielleicht schon beim übernächsten TVDuell, Guido Westerwelle gegen Renate Künast oder Oskar Lafontaine gegen Horst Seehofer oder Udo Voigt gegen Jens Seipenbusch.

Samstag, 12. September 2009

Stell dir vor es ist Krieg, doch keiner macht Sinn

Krieg oder nicht Krieg, das ist hier die Frage, die sich Deutschland zum Afghanistaneinsatz stellt. Dabei ist es doch ganz belanglos, ob wir es nun Krieg oder Aufbauhilfe nennen, wenn dabei Zivilisten ums Leben kommen. Der Killerluftschlag der Bundeswehr hätte nicht passieren dürfen, denn nun kommen die Verantwortlichen in Erklärungsnot, und was bleibt ihnen anderes übrig, als die Opfer klein zu reden, um das Große nicht zu gefährden. Wie stünde Deutschland denn da, wenn die Verteidigung der Freiheit der Welt, an der Zerstörung der Freiheit einzelner Individuen, die sich vielleicht sogar selbst in die Situation gebracht haben, wer kann es schon genau sagen, scheitern könnte. Was bedeutet der Verlust von unbekanntem Leben, am anderen Ende der Welt, wenn das Bekannte und die selbst gesteckten Ziele, die selbst geschaffenen Werte in Gefahr gerieten, würde man sich an höhere ethische Werte binden. Nein, die höchsten Werte sind die selbst gesteckten, und die rechtfertigen fast jedes Opfer. Und so kommen sie die Opfer, Tag ein Tag aus, in Zahlen kommen sie. Aber die Zahlen werden unterschiedlich aufgewogen. Das Leben eines deutschen Soldaten zählt scheinbar mehr, als das Leben von 10,100,1000 Menschen; Männern, Frauen und Kindern, die ja nichts für die eigene Freiheit tun und deshalb ihre Leben lassen können, in unserem Kampf für ihre Freiheit, unsere Freiheit, die Freiheit aller. Und wieso zählt das Leben eines deutschen Soldaten mehr? Weil er der Gute ist und die anderen sind bestimmt die Bösen, aber mindestens die Unbekannten, die sich irgendwo zwischen Gut und Böse stehend ihrem Schicksal ergeben müssen, vom guten deutschen Soldaten, der für sie in den Krieg zieht, befreit zu werden. Und sei es vom Leben befreit zu werden, denn was ist das schon für ein Leben, in dem man unterdrückt wird. Und so wird weiter aufgewogen und weiter in den Krieg gezogen und die Terroranschläge im eigenen Land werden weiter verhindert durch Terror in Afghanistan.

Deutschland sollte endlich umdenken und die Opfer neu wiegen, denn wer in den Kampf zieht, und wir dürfen wirklich selbst entscheiden, ob wir unser Land verlassen, um die Freiheit der Welt zu verteidigen, der sollte auch bereit sein, sein Leben in diesem Kampf zu geben, um jedes unschuldige Opfer zu vermeiden. Sterben sollten nur die, mit der Waffe in der Hand.
Also nehmt die Waffen wieder in die Hand, wenn ihr doch keine Worte mehr findet, und beendet die arrogante, überlegene Haltung, von oben herab, alles mit Bomben befreien zu wollen. Wer dem Feind nicht Auge in Auge gegenübertreten will, der hat es nicht verdient Recht zu haben und wird die Konsequenzen tragen müssen. Und das gilt für alle. Und wenn wir das nicht können, weil wir es nicht wollen, weil wir Milliarden von € in Kriegstechnologien investiert haben, die wir dann ja auch einsetzen müssen, dann sollten wir einsehen, dass wir die Bösen sind und wir Krieg führen, in dem Unschuldige sterben, weil uns ihr Leben nicht wichtig ist, sondern nur die eigenen Ziele und Werte, die wir gottgleich über die Welt halten, über die Menschen halten, die wir für unwürdig befinden und die zu schwach sind, um sich zu wehren.